Imkerei im Jahr 2016

Nach der durchaus guten Frühjahrsernte gab es dieses Jahr noch eine kleine Ernte Sommertracht und eine kleine Ernte von Springkrauthonig. Zwischendurch mussten alle 3 Wochen die Drohnen geschnitten werden, der Wachs eingeschmolzen werden und neue Völker gebildet werden.
Der Sommer ist nun um, ein paar Tage wunderschöner Spätsommer noch, dann beginnt der Herbst.
Nach der Honigernte ist die Arbeit noch lange nicht um. Die Völker brauchen in diesem Jahr Zucker als Futter, da die Sommertracht fürs Ernten und fürs Überwintern nicht reicht. Außerdem ist nun die Zeit, in der die Ameisensäurebehandlung gegen die Varroamilbe durchgeführt werden muss. Ist dies alles geschafft, wird in wenigen Wochen “eingewintert”, das heißt ein Mäuseschutzgitter kommt vor das Flugloch, ich prüfe ob die Völker genügend Futter eingelagert haben und groß genug zum Überwintern sind. Erst gegen November kehrt dann langsam ruhe am Stock ein. Die Wintermonate werden dann genutzt um Honig abzufüllen, Met aufzusetzen, Gläser zu spülen, Kisten zu reinigen, einen Großeinkauf beim Fachhandel durchzuführen und die Imkerei allgemein für den kommenden Frühling zu rüsten.

Wer den Bienen Honig nimmt, muss Zucker geben.

Biene im Spätsommer auf Fetthenne.

Honig 2016

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Honig 2015

Im Frühjahr gab es zwar viel Sonne, jedoch war es für die Bienen ein wenig zu kalt. Daher gab es dieses Jahr leider keine Frühjahrsernte (Blütenhonig). Auch die Königinnenzucht wollte dieses Jahr im Frühjahr leider nicht so richtig, so dass mehrere Ablegerbildungen fehl schlugen. Nichtsdestotrotz konnten ca 9 Völker über diesen Sommer bisher eine beträchtliche Menge Honig sammeln, die Ernte konnte ich am 13.6. und am 12.7.15 zwei mal mit tatkräftiger Unterstützung von Freundendurchführen. Der Honig ist, dank abermaliger tatkräftiger Unterstützer, auch bereits in Gläser abgefüllt.
Ich behaupte, er hat eine Note von Akazie und Linde. Farblich ist er dunkelbraun, zumindest solange er noch nicht fest geworden ist.

Möglicherweise gibt es dieses Jahr in ca. einem Monat noch eine dritte Ernte. Dies hängt auch davon ab, wie gut sich das drüsige Springkraut abhängig vom Wetter entwickelt (am besten feucht und warm). Der letzte Honig im Jahr schmeckt daher meistens auch kräftig würzig und hat eine hellgelbe Farbe.

Honig

Honig

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1. Honig 2014

Der Sommer ist da, der Frühling hat Honig mitgebracht. Am 14.6.14 konnte ich mit tatkräftiger Unterstützung einiger Freunde etwa 70 kg Honig ernten. Der Honig ist flüssig und lecker. :-) Als besonderes Highlight gibt es dieses Mal auch einige Gläser Honig mit Wabe (siehe Bild).

Liebe Grüße,
Markus / James

Honig mit Wabe

Honig mit Wabe

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Der Frühling kommt in großen Schritten

Endlich 12°C und Sonne satt. Das freut nicht nur den Menschen, sondern auch die Bienen. Die sammeln schon fleißig Pollen, z.B. an der Zaubernuß oder an den Schneeglöckchen (siehe Bilder). Dem Flugbetrieb und nach dem Gewicht der Völker zu Urteilen, geht es allen Völkern gut, d.h. sie sind gut durch den Winter gekommen. Nur eines schwächelt ein wenig, mal sehen, ob es der Königin dort noch gut geht.  In meiner Imkerei ergeben sich dieses Jahr ein paar Änderungen. Da ich ab April in Hessen arbeite und nur am Wochenende an den Bienen arbeiten kann, werde ich um Arbeit zu sparen einige Völker an befreundete Imker abgeben.

Kranichflug

 

 

Flugbetrieb

 

Pollensammeln auf Schneeglöckchen

 

Pollensammeln auf Zaubernuß

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31.8.12 Späte 2. Ernte

Die letzten Wochen schönen Wetters haben meinen Völkern nochmal einen Schub gegeben, so dass ich die Völker in denen ich noch nicht mit Säure behandelt habe auch noch ernten konnte. Es gab insgesamt wieder fast 40kg! :-) Der Honig muss natürlich noch abgeschäumt und gerührt werden, bevor er verkauft werden kann.

Vielen Dank an meine Helfer bei dieser Ernte (Julia und Dennis).

Was den so spät abgeernteten Völkern an Honig für den Winter fehlt, wird entweder aus den anderen Völkern genommen oder mit durch Zucker ersetzt. In wenigen Tagen werde ich dann die Völker mit Ameisensäure behandeln, um die Varroa im Griff zu behalten. Die Einwinterung kann beginnen.

 

 

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26.7.12 Endlich: Honigernte 2012

Nachdem die Honigernte im Frühjahr aufgrund des Wetters komplett ausgefallen ist, habe ich am Donnerstag (26.7.2012) knapp 40 kg = ca. 75 Gläser flüssigen Honig ernten können.

Ab diesem Montag (30.7.2012) wird der Honig in Gläser gefüllt.

Aufgrund des feuchten Wetters dieses Jahr ist der Wassergehalt mit 20% im Honig jedoch relativ hoch, das heißt er hält sich nicht besonders lang!
Meldet euch bei mir wenn ihr Honig kaufen mögt.
Jetzt beginnt die Behandlung der Völker mit Ameisensäure, um sie für den Winter fit zu machen und von Milben zu befreien.

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4.5.12 Viel zu tun

Neben der vielen Arbeit direkt an den Völkern und der Reperatur der Kisten, will auch die Ernte vorbereitet werden.

Damit der Honig in saubere Gläser abgefüllt werden kann, werden diese einmal per Hand gespült und bekommen danach noch einen Spülgang in der Spülmaschine.

In den letzten Tagen habe ich auch das im letzten Jahr angefallene Wachs eingeschmolzen. Es gab immerhin 2,5 kg.

Eine sehr angenehme, weil ruhige und gut riechende Arbeit ist das einlöten von Mittelwänden in Rähmchen. Die Mittelwände dienen als Bauvorlage, damit die Bienen in Ihrem Stock auch so bauen, wie der Imker es gerne hätte.

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29.4.12 OhJeee ein Schwarm… oder Juchee ein Schwarm?

Da habe ich wohl nicht aufgepasst. :-)

Von April bis etwa Anfang August ist die Hochbetrieb in Bienenschwärmen. Sie entwickeln sich prächtig, manchmal sogar so prächtig, dass die Völker sich in zwei Völker aufteilen. Genau das ist bei mir schon geschehen. Da schaut man einmal 14 Tage nicht in die Stöcke und schon Schwärmt das Uni-Volk.

Typisch, denn es ist kräftig und gesund aus dem Winter gekommen. Außerdem ist die Königin im dritten Lebensjahr und alte Königinnen schwärmen tendenziell eher als junge. Zum Glück war ihr Flügel beschnitten, so dass sie vor der Beute auf den Boden geplumst ist, anstatt sich z.B. in 10 Meter Höhe an einen Baum zu hängen.

Der Schwarm (siehe Photo) wurde von mir in eine Kiste gekeert und mit neuen Waben versehen. Nun hat die Natur aus einem Volk zwei gemacht. Und das, obwohl ich am 30.4. dieses Volk sowieso hätte teilen wollen. nach dem Abkehren habe ich die Kiste verriegelt (mit Luftzufuhr) und das Volk einen Tag in Kellerhaft gesetzt, sodass es sich beruhigen und zu sich finden kann. Am Folgetag wurde das zur Zeit brutfreie Volk mit Milchsäure zur Varroebekämpfung behandelt.  Der “perfekte” Imker würde dem geschwärmten Volk nun eine neue, junge Königin, die am Besten auf geringen Schwarmtrieb gezüchtet ist zusetzen. Diese würde ich aber bestellen müssen, daher hat die Königin dieses Jahr noch eine Schonfrist und wird erst in Ihrem 4. Lebensjahr, also 2013 ersetzt. :-)

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14.April.12 Ableger bilden und Völkertaufe

Heute haben wir die erste umfangreiche Durchsicht an den Völkern durchgeführt. Mit dabei war Martin, ein Imkerfreund aus meinem Verein.

Neben dem Herausschneiden der Drohnen aus allen Völkern und der Schwarmkontrolle haben wir auch direkt zwei Ableger aus den Völkern Sabiene und Gisela gebildet. Diese werden dadurhc natürlich ein wenig geschwächt, aber ich habe das Ziel meinen Bienenbestand dieses Jahr von 6 auf ca 10 Völker zu erweitern. Beide Ableger stehen nun auf Martins Stand. In ca. 4-5 Wochen wird die Behandlung mit Milchsäure (zu Brutfreier Zeit), der Schlupf der Königinnen und die Befruchtung der Königinnen hoffentlich erfolgreich Vollzogen sein. Dann bleibt eines der Völker bei Martin, das andere ist für mich als Erweiterung gedacht.

Als weiteres Highlight, hat Märy sich während der Vielen Stunden die wir draußen an den Völkern waren die Arbeit gemacht und neue Namensschilder für die Völker gemalt. Vielen Dank dafür. :-)

Da die Ableger aus letztem Jahr bisher keine Namen haben, werden sie nun Offiziell auf die Namen “Gretchen” (A) und “Isolde” (B) getauft! Die Motive sind eine mit Rosen umrankte Burg und der Krokus. :-)

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März 2012

Nachdem nun klar ist, dass alle 6 Völker den Winter überstanden haben, geht es an die notwendigen Arbeiten zur Sommervorbereitung.

Die Beuten (Kisten) werden für den Sommer wieder fit gemacht, gestrichen, gereinigt und repariert. Ich habe auch einen Wabenhalterschrank gebaut, der nun endlich eine gute Aufbewahrungsmöglichkeit für die im Winter nicht gebrauchten Waben darstellt. Außerdem gibt es nun neue Beuten, die ich zum Teil selber gebaut habe und die ich zum Teil gekauft habe. Ein Großeinkauf an Waben und Rähmchen hat natürlich auch stattgefunden, so dass der Sommer und der (hoffentlich reichliche) Honig kommen kann. :-)

An den Bienen selbst wird noch nicht soooo viel getan. Bei Durchsichten am 3.3.12 und am 17.3.12 habe ich die Beuten getauscht um die im Winter draußen befindlichen Beuten zu reinigen und zu restaurieren und um bereits Drohnenwaben zur Varroabekämpfung einzuhängen. Der März hat bereits genügend Frühtracht mit sich gebracht, so dass ein Füttern der Völker nicht mehr nötig war.

 

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Februar 29.2.12 Volkserwachen

Frühjahrsputz: Die Bienen räumen ihre im Winter gestorbenen Volksmitglieder aus dem Stock, um die Hygiene aufrecht zu erhalten

Frühjahrsputz: Die Bienen räumen ihre im Winter gestorbenen Volksmitglieder aus dem Stock, um die Hygiene aufrecht zu erhalten

Der Frühling naht, die Schneeglöckchen öffnen sich und die Bienen machen Hausputz. Das heißt sie Fliegen ab 12°C aus und leeren nach Monaten des Verharrens ihre Kotblase und räumen die gestorbenen Altbienen aus dem Stock, um nicht unnötig viele Krankheitserreger im Stock zu züchten (siehe Bild).

Die Bienen die überlebt haben, räumen nicht nur auf, sie sammeln auch bereits vereinzelt Pollen… es mag noch nicht so aussehen, aber hier und da blüht es schon sehr schön (z.B. Krokus und Schneeglöckchen) und die Bienen wissen das ganz genau und holen sich den wichtigen Pollen und Nektar.

Sehr sehr erfreulich ist, dass sich in allen Völkern etwas regt und rührt. … Das heißt jedoch leider noch nicht, dass auch alle Völker gut über den Winter gekommen sind. Sie können z.B.  zahlenmäßig zu schwach sein, um sich dieses Jahr erfolgreich zu entwickeln. Auch könnte es sein, dass sie Weisellos (ohne Königin) sind und deswegen höchstens noch mit einem anderen Volk vereinigt werden können. Auch ist der Frühling und die Zeit der vollen Trachten noch nicht ganz da. Es kann auch sein, dass die Völker nicht mehr genügend Futter haben, um es bis mitte April in die “Trachtsichere” Zeit zu schaffen. Hier könnte ich jedoch durch Notfütterung entgegenwirken, sofern ich den Missstand entdecke.

In den nächsten Tagen werde ich bei warmen Wetter die Völker durchprüfen, wenn möglich zumindest die dreckigen Böden mit sauberen tauschen, nach den Königiginen und Ihrer Bruttätigkeit schauen, den Futtervorrat prüfen und ggf. etwas verbliebenen Honig aus dem letzten Jahr füttern . Auch steht der Kauf von neuen Kisten an, zumindest wenn die Völker so gut durch den Winter gekommen sind, wie ich hoffe.

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10. Februar 2012, Horchprobe

Nach der langen Frostphase hat mich doch mal interessiert, ob meine Bienen noch leben. Eigentlich macht Frost Bienen garnichts. Im Gegenteil, ein Winter sollte für die Bienen relativ kalt sein, damit sie eine brutfreie Phase haben, was zu geringem Honigverbrauch führt (sie Verhungern im späten Winter nicht) und dazu, dass die Milben “nur” auf den Bienen sitzen können und nicht auch noch in der Brut (deswegen die Oxalsäurebehandlung). Dennoch ist auch so klirrende Kälte für die Bienen eine anstrengung, denn sie Verbrauchen mehr Energie, um sich zu wärmen. Also habe ich nach der Frostperiode mal mein Ohr an die Kisten gehalten. In jeder Kiste summt es noch, das heißt in jeder Kiste lebt das Volk noch. Ob es dann schließlich auch stark genug in den Frühling geht um zu überleben, könnte man nur mit einer Einsicht in die Kisten prüfen. Diese unnötige Anstrengung für die Bienen (Aufregung) lasse ich aber. Bleibt zu hoffen, dass bald der Frühling kommt und die Bienen losfliegen können. :-)

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Dezember 2011

Der Honig des ersten Jahres ist verkauft.

Etwa ende November steht eine weitere Maßnahme an den Völkern an, die sie vor der Varroe-Milbe schützen soll.
An einem relativ warmen Tag wird der Stock geöffnet und es wird Oxalsäure auf die Bienen geträufelt. Diese Behandlung geschieht im Idealfall, wenn keine Brut vorhanden ist. Das ist üblicherweise um diese Jahreszeit der Fall.

Bei der Behandlung der Völker lässt sich natürlich auch prüfen, wie es den Bienen im Winter geht. Bisher sind alle Völker wohlauf. Der natürliche Totenfall ist nicht besonders hoch und in den Stöcken scheint genügend Futter zu sein. Alles in Allem sind das gute Nachrichten für meine Bienen und mich. :-)

In den Tagen nach der Behandlung hat es natürlich einen erhöhten Milbenfall gegeben. Dieser soll ca.3Wochen anhalten.

Bleibt zu hoffen, dass es den Völkern im Frühjahr immernoch so gut geht, wie es Ihnen bei dieser Behandlung ging. Das nächste mal werden die Beuten, wenn nichts unvorhergesehenes passiert erst wieder im Frühling geöffnet. Bis dahin bleibt genügend Zeit, um die nicht in Nutzung befindlichen Kisten wieder auf Vordermann zu bringen, die Rähmchen zu reinigen, das  weitere Material zu warten und andere Winterarbeiten durchzuführen. :-)

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September 2011

Das alte Bienenjahr ging zuende und das neue beginnt. Die Bienen richten sich langsam auf den Winter ein, die Völker haben nun Winterbienen produziert, die sich weniger um Brut und Sammeln kümmern müssen. Daher werden sie weniger verbraucht und Leben länger. Wenn nun die Temperatur dauerhaft unter 10-8°C fällt, bilden die Bienen eine Wintertraube und wärmen sich gegenseitig. Dabei sitzen die alten Bienen außen und schützen die Jungen, frischen Bienen, die überleben sollten um den Start in den Frühling zu schaffen.

In den letzten Wochen wurde nochmal ein wenig aufgefüttert und Ameisensäure gegeben. Außerdem haben die Völker nun fast 1x1m große Dächer, um besser vor Regen geschützt zu werden. Unter den Stöcken liegen nun Styrodurplatten, die die Feuchtigkeit vom Boden etwas abhalten soll.Weitere Maßnahmen, z.B. die Stöcke in Decken einwickeln oder mit Styropor verkleiden sollten nicht nötig sein. Die Bienen wärmen sich gegenseitig, brauchen zugleich aber auch genügend Luft. Daher bleibt der Unterboden ein Stück geöffnet, sodass die Luft zirkulieren kann.

Damit in die Stöcke keine Wühlmäuse oder Spitzmäuse eindringen, denn dort gibt es saftige Bienen und Honig, wurde vor den Fluglöchern ein Gitter angebracht, dass Bienen einlässt.  Mäuse müssen draußen bleiben.

In den letzten Wochen habe ich mich bei der Völkerbearbeitung meistens darauf beschränkt, von oben hineinzusehen bzw. die Kästen leicht anzuheben, um ihr Gewicht zu prüfen. Sind sie schwer, so deutet dies auf Viel Futter und eine genügende Anzahl Bienen hin. Gute Zeichen, dass sie es über den Winter schaffen. Alle Völker sind wohlauf und besitzen eine, Ihrer Entwicklung entsprechende Anzahl an Bienen. Der Milbenfall war sehr unterschiedlich, was jedoch nicht unbedingt etwas bedeuten muss. Die Völker scheinen insgesamt gesund zu sein.

Für die Völker kann man nun nicht mehr viel tun. Die Bienen nutzen die letzten warmen Tage um noch etwas Tracht zu sammeln und dann bleiben sie in ihren Stöcken. Dann sollte nur noch regelmäßig am Flugloch geprüft werden, ob es nicht verstopft ist. Wenn man an den Stöcken horcht, spricht ein gleichmäßiges Summen für ein entspanntes Volk. Wenn man die Windel auf Milben prüft, so sollte der Milbenfall gering sein. Ansonsten muss u.U. noch eine Behandlung durchgeführt werden.

Im Winter beschränkt sich der Imker, sofern es irgendwie möglich ist, auf aufmerksames Beobachten und Reperaturarbeiten, bauen neuer Kisten, und derer vieler mehr. :-)

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Ab 25.7.11 bis 15.8.11

Im Zeitraum nach der Ernte fielen neben dem Abfüllen des Honigs weitere Pflegearbeiten an. Direkt nach  der Ernte wurde den Völkern das Entdeckelungswachs wiedergegeben und die geschleuderten Waben wurden wieder eingehängt, so dass die Bienen sie sauber lecken können.

Anschließend wurde ein wenig Api-Invert (Invertierter Zucker) gefüttert, denn wenn man den Bienen Honig nimmt, sollte man Ihnen auch etwas gutes zurückgeben. Nach 2-6 Tagen haben die Wirtschaftsvölker jeweils 3 kg Futter verdrückt.

Dann folgte eine Behandlung der Völker mit Ameisensäure. Dies mindert bei richtiger Dosierung den Befall durch die Varroa-Milbe. Bei falscher Dosierung kann es dazu führen dass ein Volk geschwächt wird oder gar die Königin verliert.

Leider habe ich bei einem Ableger falsch dosiert. Noch dazu war dieses Volk stets von Wespen am stärksten angegriffen worden, so dass es durch diesen Eingriff stark geschwächt wurde. Die Wespen konnten ca 10 Stunden ein- und ausfliegen und sich an den geschwächten Bienen “bedienen”. Innerhalb dieser kurzen Zeit ist etwa 1/4 der Bienen dieses Volkes verendet / verschleppt worden. Daher habe ich sofort die Behandlung in diesem Volk abgebrochen und das Flugloch extrem eingeengt. Das Volk hat sich wieder erholt und die Königin ist Wohlauf.

Bei den anderen 5 Völkern verlief die Behandlung erfolgreich nach 13 Tagen wurde die Ameisensäure wieder entnommen. Ich habe ein weiteres mal pro Volk 4 kg zugefüttert. Ist dieses Futter verzehrt und sind die Völker wohlauf und stark genug, erfolgt in ca. 1-2 Wochen eine weitere Behandlung mit Ameisensäure.

 

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Samstag 23.7.2011 Ernte die Zweite und Verkaufstart :-)

Heute wurde geerntet!

Aus den vier Völkern haben wir insgesamt etwa 3 1/3 Eimer dunklen kräftigen Honig gewinnen können.

Zugleich ist es endlich soweit, der Honig ist in den Gläsern.

Ich habe sowohl etwas festeren Honig (eher Streichzart) aus der letzten Ernte, als auch flüssigen Honig (eher “Flotte Biene”) aus der heutigen Ernte im Angebot.

Also meldet euch bei mir wenn ihr Honig wollt (per Mail, per Telefon, wie auch immer), oder kommt vorbei. :-)

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Freitag 22.7.11

Frisch aus unserem Kurzurlaub zurück, habe ich heute abend sofort die Bienenfluchten in die Völker Irmgard, Gisela, Sabiene und Univolk eingesetzt, sodass morgen geerntet werden kann. Das Wetter ist zwar nicht optimal, aber es wird langsam Zeit, mit der Varroabehandlung zu beginnen, daher möchte ich die zweite Ernte nicht weiter herauszögern.

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Dienstag 12.7.11

Die zwei jungen Ableger haben sich gut entwickelt. In Beiden ist eine Königin, die auch bereits bestiftet (Eier legt). Natürlich sind zur Zeit relativ wenig Bienen in den Völkern, da in den letzten 2 Wochen mangels befruchteter Königin  keine Brut geschlüpft ist und neue auch erst in 1-2 Wochen schlüpfen wird. Da aus diesen Völkern kein Honig geerntet wird, habe ich ihnen zusätzlich ein wenig Futter (Zuckerlösung) verabreicht. Damit ihnen nicht langweilig wird, haben beide Völker einen Baurahmen und ein oder zwei Mittelwände bekommen.

Bisher heißen die Völker noch “A” und “B”. Wer gute Ideen für Namen hat, darf diese gerne äußern. :-) Einer ist noch frei.

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Montag 11.7.2011

Heute habe ich nochmal bei allen vier Völkern die Drohnen ausgeschnitten. Leider habe ich bei einigen zu lange gewartet und es sind ein paar zu viele Drohnen geschlüpft. Allen vier Völkern geht es gut. Das Gewicht der Honigräume lässt auf eine zweite gute Ernte hoffen.

Da wir bei der nächsten Ernte mehr Honig aus mehr als zwei Beuten nehmen wollen, habe ich heute zusätzlich 3 weitere Bienenfluchten gebaut, so dass ich sie einen Tag vor der Ernte einlegen kann. Die Ernte ist, wenn das Wetter die Tage davor in Ordnung ist, in knapp zwei Wochen geplant.

Der Honig aus der ersten Ernte bekommt nach ständigem Rühren nun langsam die erwünschte Perlmutfarbe. Es wird also nicht mehr lange dauern, bis er in Gläser gefüllt werden kann. :-)

Gegen 22:00 habe ich von Heinz und Marlene noch meine zwei Ableger abgeholt. Ob es ihnen gut geht, wird morgen überprüft.

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Donnerstag 7.7.2011 Bienentaufe (Photos)

Die Bienenvölker haben nun Namenschilder. Vielen vielen Dank an meine Freundin Märy, die die Schilder mit viel künstlerischem Können gemalt hat. :-) Jedes Volk hat seine eigene Pflanze und natürlich seinen Namen als Kennzeichen.

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Sonntag 3.7.11

Heute hat Herr Wittek mir nochmal mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Zusammen haben wir das am Donnerstag nicht bearbeitete Volk (Gisela) durchgeschaut. Hier mussten Drohnen ausgeschnitten werden und ein paar Waben umgehangen werden. Auch einige Drohnen wurden ausgeschnitten.

Da Herr Wittek das Zeichenwerkzeug dabei hatte und wir die Königin gefunden haben, wurde die Königin noch mit einem blauen Plättchen versehen (Blau für 2010), so dass sie sich im Gewusel besser finden lässt.

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Donnerstag 30.6.2011

Heute ging es zusammen mit Herrn Wittek an die Bienen.

Da wir aus beruflichen Gründen erst um 18:30 anfangen konnten, haben wir bis es zu dunkel wurde nur 3 Völker (Irmgard, Sabiene, Uni-Volk) bearbeiten können.
Leider war auch das Wetter nicht besonders gut. Daher waren viele Bienen in den Stöcken. Dennoch haben wir in allen Völkern die Königin gefunden. So konnten wir in allen Völkern den Brutraum ein wenig verkleinern, indem wir das Absperrgitter je eine Etage tiefer hängen. Auf diese Weise kann die Königin nur im unteren Raum Eier legen. Insgesamt geht es den drei Völkern gut. Auch sieht es so aus, dass wir etwa mitte Juli nochmal Ernten können.

In den Völkern lässt sich deutlich erkennen, dass wir etwa beim  Höhepunkt der Volksentwicklung angekommen sind. Eine große Menge Bienen existiert zur Zeit, es gibt jedoch weniger junge Brut, als bisher üblich. Die nun von der Königin als Eier gelegten Bienen werden evt. schon die Bienen sein, die über den Winter kommen müssen. Außerdem tragen die Bienen vermehrt Pollen ein (Winterfutter).

Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Wittek, der mir mit Rat und Tat zur Seite stand und mir nicht zuletzt ein paar gute Kniffe gezeigt hat. :-)

Der Honig wird Tag für Tag von mir gerührt, kristallisiert aber noch immer nicht. Ich hoffe, er tut es, bevor wir neuen Honig ernten, sonst brauche ich mehr Honigeimer. :-)

 

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Samstag 11.6.11

Heute haben wir nach der erfolgreichen Ernte von letzter Woche nochmal eine vollständige Durchsicht durch alle Völker gemacht.
Dabei haben wir natürlich wieder Drohnen ausgeschnitten.

Wichtiger war jedoch die Feststellung, dass die Völker zur Zeit relativ Stark sind, das heißt viele Bienen haben, während insgesamt nach der Ernte relativ wenig Futter (Honig und Pollen) in den Völkern ist. Da nun die meisten Pflanzen verblüht sind, ist das Trachtangebot zur Zeit relativ gering (sog. Trachtlücke). Deshalb müssen wir in der nächsten Zeit auch darauf achten, dass uns die Völker nicht mitten im Sommer verhungern. Daher waren in den großen Völkern (Gisela und Uni) die unteren Etagen zwar voll mit Bienen, die Waben jedoch leer (unbebrütet und ohne Futter).

Um die beiden großen Völker weiter ein wenig zu entlasten, haben wir zwei weitere Ableger gebildet. Außerdem sollte man Ableger nicht viel später im Jahr bilden, da die Völker sonst bis zum Wintereinbruch nicht stark genug werden um zu überwintern. Diese Völker haben wir hoch zur Heinz und Marlene gebracht und ihnen direkt, da wir kaum Honig mitgegeben haben, Zuckerlösung als Futter dazugegeben.

Jetzt bleibt zu hoffen, dass wir bei der Ablegerbildung aus den zwei alten Völkern nicht versehentlich eine Königin in die Ableger mitgegeben haben. Um dem Vorzubeugen, haben wir jede Wabe vor dem Umsiedeln eingehend geprüft. In 4-6 Wochen, wenn alles geklappt hat, können wir dann unsere Ableger wieder zurück holen.

Der Honig wird immernoch täglich gerührt und wird langsam trübe, wird aber wohl noch ein paar Tage dauern.

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2.6.11: Erntetag (Photos)

Heute haben wir geerntet!
Das Wichtigste vorweg, es sind etwa 20kg geworden, das gibt dann ca. 40 Gläser Honig. :-)

Wer welchen möchte (er ist noch nicht abgefüllt), kann sich weiterhin bei mir in den Verteiler eintragen lassen. Einfach eine kurze Mail an: HonsbacherGold@gmx.de

Gestern gegen Abend habe ich noch eine sogenannte Bienenflucht in das Volk zwischen den Brutraum und dem Honigraum angebracht. Das ist ein Tunnel in einem Brett, durch den die Bienen nur in Richtung Brutraum gehen können, nicht aber wieder zurück. Auf diese Weise kann man mit wenig Aufwand die Honigräume relativ frei von Bienen bekommen, ohne am Erntetag eine riesen Bienenwolke aufzuwirbeln.

Nachdem wir den Schleuderraum vorbereitet haben, also noch mal alles sauber machen, Entdeckelungsgeschirr und Schleuder aufstellen usw., ging es an die Völker.

Das Ausschneiden von Drohnen blieb uns heute erspart, die Drohnenbrut war einfach noch nicht so weit.  Daher haben wir umgehend mit der Ernte begonnen.

Um Geschmacksverfälschungen am Honig zu vermeiden, wird heute ohne Rauch o.ä. gearbeitet. Die Honigräume, die durch die Bienenflucht getrennt waren, sind fast Bienenleer.  Sehr angenehm!  Auch aus dem Univolk konnten wir bereits einige Waben entnehmen, so dass wir insgesamt 18 Waben ernten konnten.  Nachdem alle Bienen von den Honigwaben entfernt sind, gehen die Waben, noch Stockwarm in den Schleuderraum.

Der verdeckelte Honig wird am Entdeckelungsgeschirr entdeckelt und die Waben kommen in die Schleuder. Da der Honig dieses Jahr sehr sehr trocken ist (geringer Wassergehalt), war es nicht ganz einfach den Honig aus den Waben zu schleudern, ohne die Waben zu zerstören. Nach behutsamen anschleudern und mehrfachen Drehen der Waben haben wir aber einen Großteil des Honigs aus den Waben bekommen.

Die fast leeren, noch Honigfeuchten Waben stellen wir sofort wieder zurück auf die Völker.

Der Honig ist nun in den Eimern, doch fertig sind wir noch nicht. Nach dem Ernten kommt das aufräumen und Geräte säubern. Während er ruhig und trocken und möglichst bei ca. 16°C steht, kommen nach und nach eingeschlossene Luftblässchen herauf, die als Schaum von der Oberfläche abgeschöpft werden. Nun heißt es weiterhin, den Honig täglich 2x ca. 5 Minuten zu rühren, bis er Perlmutfarben wird. Dann hat er (hoffentlich) streichzarte Qualität und kann abgefüllt werden.

In ca. einer Woche kann wahrscheinlich der Verkauf losgehen. :-) Neuigkeiten wie immer hier im Blog und dann auch einmal per Infomail über den Verteiler.

An dieser Stelle noch vielen Dank an alle, die dabei waren und mitgemacht haben. :-) (Helge, Tina, Jenny und mein Schatz Märy)

Gutes Flugwetter, heute am Tag der Ernte.

 

Full House! Nachdem die Bienen durch die Bienenflucht von 5 auf 3 Etagen eingeengt wurden, ist im Stock richtig viel los, obwohl sicherlich so einige Bienen draußen sind und Tracht einbringen.

 

Lecker Honig! So sieht eine verdeckelte, Erntereife Wabe aus. :)

Bevor es mit der Ernte in den Schleuderraum geht, werden noch die restlichen Bienen verjagt.

 

Nun jede Wabe entdeckeln. Das Entdeckelungswachs-/Honig-gemisch bekommen die Bienen wieder. Dann ab mit den Waben in die Schleuder.

 

Beim und nach dem Schleudern fließt der Honig durch 2 Siebe in die Honigeimer.

 

Das Ergebnis: Unsere Ernte. Hier etwa 4 Stunden nach dem Ernten. Langsam steigen die Luftblasen auf, weswegen eine weiße Schaumschicht auf dem Honig ist.

 

 

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Photoooooos vom 28.5.11

Endlich gibt es auch mal einige Photos. :)

 

2 Ableger von Marlene, unser Univolk (mit 4 Etagen) und unser jüngster Ableger, dem wir gerade ein wenig Honig in die obere Etage gelegt haben.


Hinten unser älterer Ableger Irmgard und vorne unser großes Wirtschaftsvolk Gisela. Bei beiden wurden heute die Drohnen ausgeschnitten.

Hinten unser älterer Ableger Irmgard und vorne unser großes Wirtschaftsvolk Gisela. Bei beiden wurden heute die Drohnen ausgeschnitten.

 

So sieht der Honigraum von innen aus.

 

Drohnenwabe entnehmen…

 

So sieht sie aus, oben Honig unten Drohnen. Man hätte noch ein paar Tage warten können, damit die Drohnen noch etwas älter werden. Hauptsache sie werden entnommen bevor sie schlüpfen.

 

Hier haben wir links normale Brut und rechts Drohnenbrut (buckeliger). Ausgeschnitten werden natürlich nur die Drohnen.

 

Die ekeligste aller arbeiten an Bienen. Das herausschneiden der Drohnenbrut.

 


Die Hunde sehen zu.

 

Das ist eine Honigwabe. Unten ein wenig Brut, oben schöner verdeckelter Honig.

 

Den Ablegern von Marlene geht es gut. Hier zu sehen, verdeckelte Weiselzellen, aus denen bald eine Königin schlüpfen wird.

 


Eben ein wenig Rauch auf die Bienen und schon sind sie ruhiger. Da lässt es sich direkt entspannter arbeiten.

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Samstag 28.5.11 EMAIL-VERTEILER

Das Wichtigste zuerst: Es gibt von nun an eine E-Mailadresse, über die ich euch allen gerne Infos zusenden möchte wann es wieviel Honig zu welchen Konditionen bei uns zu kaufen geben wird.

Die E-Mail-Adresse lautet: honsbachergold@gmx.de

Schreibt einfach eine kurze Mail an diese Adresse und ich nehme euch in den Verteiler auf.

Heute waren wir vor allem an Gisela und an Irmgard, um mal wieder Drohnenwaben zu tauschen. Außerdem haben wir noch ein wenig Honigreste auf kleinen Tellern oben in die Deckel der Ableger gelegt. Der Honig war beim Ausschneiden übergeblieben und lässt sich nicht anders sinnvoll verarbeiten. Daher wird er den Völkern wieder zurückgegeben. Die Bienen holen sich aus den Waben den Honig zurück und 1-2 Tage später kann man die sauber geleckten Wachsreste wieder aus der oberen Etage entnehmen.

Außerdem haben wir noch kurz in die Ablegervölker von Marlene geschaut. Es geht beiden Völkern gut, in beiden finden sich mehrere bereits verdeckelte Weiselzellen, sodass in naher Zukunft Königinnen schlüpfen werden.

Die Völker waren heute trotz bedecktem, etwas drückendem Wetter angenehm ruhig, sodass Torben gemütlich Photos machen konnte und Jenny ein wenig aufschreiben konnte. :-)

 

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Sonntag 22.5.11

Heute wollten wir eigentlich ernten.

Nur leider ist die Bestellung mit den Gläsern und den Eimern noch nicht angekommen und außerdem war heute das Wetter nicht besonders geeignet (Gewitter/Unwetter) um an die Bienen zu gehen. Daher haben wir heute nur die Drohnenwaben gewechselt. Dabei wurde mein Bruder zwei mal gestochen (einmal Bein, einmal Arm) und ich einmal (Arm). Heute mochten sie uns nicht so gerne.

Na was solls. :-) In einer Woche werden die nächsten Drohnen aus den anderen Völkern entnommen und, wenn alles klappt, ernten wir endlich am Donnerstag (Christi-Himmelfahrt).

Sehr bald, per Information über diesen Blog, werde ich auch eine Möglichkeit bereitstellen, wie ihr euch für Honig melden könnt. :-) Mal sehen obs ein Gästebuch oder eine Mailadresse oder sowas gibt. :-)

Und mehr Photos wirds auch bald geben. Wir müssen nur mal die Kamera mit an die Völker nehmen.

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Donnerstag 12.5.11, Sonntag 15.5.11

Donnerstagabend hat mich Dete angerufen. Ich soll mein neues Volk bei ihm in Bonn abholen.

Gesagt, getan. Bei bedeckten Wetter haben wir in Bonn die Bienen in meine Kisten umgesetzt. Ich habe von Ihm ein starkes Wirtschaftsvolk auf 20 Waben bekommen. Die Königin ist von 2010. Dete hat ihr den Flügel gestutzt und sie bau markiert. Markieren, damit man sie wiederfindet. Die Farbe blau steht für das Geburtsjahr 2010. Wenn man Königinen den Flügel stutzt, hat das den Vorteil, dass sie, wenn sie schwärmen wollen, nicht weit kommen. Die Königin geht aus dem Bau und fällt direkt vor dem Bau ins Gras. Mit ihr der gesamte schwarm. Den Schwarm dann wieder einzufangen ist einfacher, als z.B. von einem 5m hohen Baum. Na hoffen wir mal, dass ich das Schwärmen weiter unterbinden kann.

Zuhause angekommen hat mir Chris kurz dabei geholfen, das doch recht schwere Volk aus dem Auto auf den Stand zu heben. Dann hat das Volk von mir noch einen Honigraum aufgesetzt bekommen. Vll. lässt sich auch aus diesem Volk zur späten Ernte noch etwas Ertrag einbringen.

Am Sonntag habe ich bei regnerischen Wetter noch schnell eine Drohnenwabe getauscht, um gegen die Varroemilbe vorzugehen.

Nun muss noch bestellt werden und dann kann es wahrscheinlich, wenn die Umstände und das Wetter mitspielen, nächsten Sonntag an die Ernte gehen.

 

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Mittwoch 11.5.11 21:00

Heute abend haben wir den Ableger, getauft auf den Namen Sabiene zurück vom Stand von Marlene und Heinz auf unseren Stand geholt. Nach kurzer Durchsicht im halbdunkeln haben wir ein kräftiges Volk mit erstaunlich viel Brut, auch schon viel verdeckelte Brut, vorgefunden. Das Volk hat einen zweiten Raum bekommen, um dem zu erwartenden starken Wachstum gerecht zu werden.
Nun haben wir an unserem Stand ein Wirtschaftsvolk (Gisela) und zwei Jungvölker mit befruchteten Königinnen in Aufwärtsentwicklung (Irmgard und Sabiene).
Bald kommt noch ein relativ kräftiges Volk hinzu, dass ich von Dete, dem Uni-Imker der Uni-Bonn zu einem sehr guten Preis bekomme. Vielen Dank Dete, für diese Sonderkonditionen.
Nun muss ich also alles nötige zum Honig ernten bestellen. Honigschleuder und andere Gerätschaften dürfen wir uns bei Marlene und Heinz leihen. Bald gibt es das erste mal ein wenig Honig bei uns zu kaufen. :-)

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Dienstag 10.5.11 gegen abend

Heute sind Marlene und Heinz vorbeigekommen, um uns mit Rat und Tat bei der Durchsicht beizustehen. Bei Irmgard, unserem kleinen Volk, haben wir auf Anraten von Marlene das Absperrgitter wieder entnommen. Da dieses Volk dieses Jahr noch kaum Honig bringen wird, kann sich so die Königin frei in der gesamten Beute bewegen. Eine Trennung von Brut und Honig wäre also garnicht nötig gewesen. Das Brutnest sieht gesund aus, es gibt auch junge Stifte. Die Königin ist uns aber nicht über den Weg gelaufen.
Bei unserem Wirtschaftsvolk Gisela haben wir zwei Drohnenwaben ersetzt und festgestellt, dass einige Waben bereits reif sind. Bei der nächsten Durchsicht, also in 10-12 Tagen werden wir diese entnehmen und bereits Honig ernten können.

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Sonntag 1.5.11 Nachmittags

Heute ist Gisela an der Reihe. Das Wetter ist auch besser, es ist nicht mehr so windig. Die Bienen sind heute ruhiger im Stock. Wir haben zwei Drohnenwaben ersetzt und, weil das Volk aufgrund des Superwetters im April kräftig Honig gesammelt hat, haben wir auch eine 5. Zarge mit Mittelwänden aufgesetzt. Das sieht so aus, als ob wir bald etwas ernten können.

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Samstag 30.4.11

Es ist mal wieder Zeit für Drohnenwabenwechsel. Zuerst gehen wir an unseren Ableger Irmgard. Das Volk ist zwar relativ schwach, es muss ja ersteinmal wieder junge Bienen bekommen nach langer Zeit ohne Königin, aber wir (mein Bruder) haben die Königin und auch junge Stifte gefunden. Es geht dem Volk also gut. Damit es weiterhin Platz hat, haben wir eine dritte Zarge (Kiste) aufgesetzt und diese mit einem Absperrgitter vom Rest getrennt. Dann kommt die Königin nicht in den oberen (Honig)Raum.
Da das Volk etwas garstig war, vll. auch weil wir starken Wind haben, haben wir entschieden, erst morgen an das große Volk (Gisela) zu gehen.

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Freitag 22.4.11

Da April ist, wachsen die Völker stetig. Dazu gehören nicht nur Ammenbienen und die Königin, sondern auch männliche Bienen, sogenannte Drohnen. Diese sind natürlich wichtig, um junge Königinen anderer Völker zu begatten, außerdem sind sie gut für die Stimmung im Volk. Aber zu viele Fressen den Honig zu weg und vor allem können wir mit den Drohnen den besten biologischen Schutz gegen die Varroe-Milbe (der Biene größter Feind) durchführen, indem wir sie entnehmen und umbringen. Die Milbe geht mit vorliebe in die Drohnenbrut, da diese ein paar Tage länger bis zum Schlupf brauchen. Dort kann die Milbe sich stärker vermehren. Entnimmt man die Drohnenwaben zum richtigen Zeitpunkt, entnimmt man auch eine Menge an Milben, die sonst im Winter starken Schaden anrichten würden. Statt den Drohnenwaben werden Leerrahmen eingehangen, in die die Bienen wieder Drohnenwaben bauen. Von nun an sollte man über den Sommer alle 12 bis 14 Tage Drohnenwaben ausschneiden, um die Varroe gering zu halten.
Wir haben aus dem großen Volk zwei Drohnenwaben entnommen und einige Waben etwas sinnvoller gesetzt. Außerdem wurde ich das erste mal gestochen. In die Nase. war aber nicht schlimm. Ist nichtmal dick geworden und weinen musste ich auch nicht. ;)

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Sonntag 17.4.11

Die Völker erhalten Namen. Das macht spaß und man weiß stets, welches Volk gemeint ist. Das große starke Volk heißt von nun an “Gisela”. Der Ableger der bei uns auf dem Stand steht, bei dem der Schlupf der Königin nicht mehr fern sein kann, heißt von nun an “Irmgard” und der erst vor wenigen Tagen zu Heinz und Marlene auf den Stand gebrachte junge Brutableger wird “Sabiene” getauft.

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Samstag 16.4.11 abends

Bevor wir heute an die Völker gehen, habe ich ersteinmal Stockkarten in Excel erstellt, um Struktur in die bisher aufgeschriebenen Innformationen zu bringen. Nochmals Dank an meine Freundin, die bisher stets hinter meinem Bruder und mir saß, um alles was wir ihr zuriefen aufzuschreiben.
Dann ging es an das kleine Volk, um zu prüfen ob bereits eine Königin geschlüpft ist. Dies war leider nicht der Fall. Wir haben aber verdeckelte Weiselzellen gesehen, sodass der Schlupf nicht mehr lange dauern kann. Futter war genügend vorhanden, natürlich war nur noch wenig verdeckelte Brut zu sehen, da die letzten 2 Wochen keine Königin da war, um die Waben zu bestiften (=Eier legen).

 

Hier noch ein Bild, bevor wir an die Bienen gegangen sind.

Wer schreibt, der bleibt.

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Samstag 9.4.11 morgens

Nachdem wir gestern abend noch kurz mit Marlene telefoniert haben, um zu erfahren, ob und wie wir aus dem großen übervollen Volk einen Ableger bilden, haben wir sofort morgens das große Volk geschröpft. Das heißt, es werden Bienen und Brut entnommen, um das Volk zu schwächen, was die Schwarmstimmung hemmt. Aus den entnommenen Waben und Bienen haben wir einen Ableger gebildet. Dieser wurde sofort hoch auf den Bienenstand zu Heinz und Marlene in 6 km entfernung gebracht. Die große Entfernung führt dazu, dass die Bienen nicht mehr nach Hause zu ihrem eigenen Volk finden. An diesem Stand verbleiben sie etwa 4 Wochen, bis sich das Volk eine neue Königin gezogen hat. Dann kann es wieder auf unseren Stand, sofern die nachgezogene Königin überlebt und auch befruchtet wurde.

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Freitag 8.4.11, abends

Heute wird es richtig ernst. Das erste mal an den eigenen Bienen arbeiten!!
Heute haben wir abends die Bienen in unsere eigenen Kästen umgesiedelt. Wir, weil mein Bruder sich bereit erklärt hat, regelmäßig mitzumachen. Ich glaube, er ist mit dem Bienenvirus infiziert. Problematisch war beim Umsetzen, dass wir von Kästen mit 10 Rahmen, auf Kästen mit 8 Rahmen wechseln mussten. Die Reihenfolge der Rahmen sollte dabei nicht vollkommen durcheinander gebracht werden um das Brutnest nicht zu stark zu zerstören. Da wir ungeübt waren, haben wir das nur mehr oder weniger gut hinbekommen. Meine Freundin hat uns dabei gut unterstützt, indem sie alles aufgeschrieben hat, was ich Ihr von den Stöcken aus zugerufen habe.

Bei der Durchsicht des großen Volkes haben wir wegen des guten Wetters der letzten Tage sofort feststellen müssen, dass es dem Volk zu gut geht. Es hängt durch. Das heißt es sind mehr Bienen im Volk, als Platz auf den Waben ist. Da wir ersteinmal völlig überfordert mit der Situation waren, haben wir nur einen weiteren Raum aufgesetzt und die Bienen erstmal wieder sich selbst überlassen. So haben sie in der neuen Kiste Platz zum Arbeiten, was den Schwarmtrieb etwas unterbindet.
Der Ableger war einfacher zu Handhaben. In ihm waren nur Brutwaben und eine gesunde Menge Bienen, keine Königin. Diese wurde gerade nachgezogen, was an den Weiselzellen zu erkennen war. Wir haben dem Volk die Randwaben entnommen, sodass wir von 10 auf 8 Waben kommen, um es in unsere Kisten umzusiedeln und haben es dann wieder geschlossen, um dem Volk die nötige Ruhe zu geben, sich zu entwickeln.

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Endlich Bienen!!!!

 

Dienstag, 5.4.11, Abends (Regnerisch, 12°C)

Etwa zur Dämmerung geht es auf in Richtung Neunkirchen-Seelscheid, zu Marlene, Almut und Heinz, von denen ich einen Ableger und ein kräftiges Volk bekommen habe. Dort angekommen, haben wir nach ein wenig Fachsimpelei gemeinsam die Völker in mein Auto geladen. In den Kästen summt es bereits kräftig ob der Aufregung wegen des Transports. Dann geht es ab auf die Straße mit vielen tausend Bienen im Fahrzeugheck. Über Ingersauel gehts zurück, mit gemächlicher Fahrweise, um die Bienen nicht zu sehr aufzuregen. Zuhause angekommen, stellen mein Bruder Michael und ich die Bienen bei einsetzendem Regen auf die vorgesehenen Stände.
Dann noch Flux die Bienen beim Veterenäramt per Fax gemeldet und “schon” ist der Auftakt meines Imkerdaseins erfolgt.
Noch sind die Bienen in den Kästen von Almut, Marlene und Heinz.
Spätestens am Wochenende werde ich dann die Völker in meine Kästen umsiedeln.

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26.3.11 Honiglehrgang

An diesem wunderschönen Samstag habe ich am Honiglehrgang des Deutschen Imkerbundes teilgenommen. Von nun an darf ich, wenn ich es möchte, auch Honig in Gläsern des Imkerbundes verkaufen. Natürlich nur unter der Vorraussetzung, dass ich auch die entsprechenden Qualitätsanforderungen erfülle. Damit ist die Grundlage für eine erfolgreiche Honigproduktion erstmal gesetzt. Nun fehlt allerdings noch das Wesentliche: Die Bienen.

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Ende März 2011:

Die Vorbereitungen gehen gegen Ende. Die Beuten (Bienenkisten) sind erfolgreich gebaut, restauriert und gestrichen. Die große Bestellung beim Bienenversand ist eingetroffen. Die Mittelwände (Wabenplatten, die Dinger aus denen Bienenwachskerzen bestehen) sind in die Rähmchen eingelötet und die Bienenstände sind vorbereitet. Ein wenig Aufregung macht sich in meinem Inneren breit.

Ich freue mich auf die Bienen und kann es kaum erwarten.

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März 2011: Vorbereitungen und Bauen der Bienenkisten

März 2011: Ich kaufe ein paar Beuten, ein paar baue ich mir aus altem Holz nach. Dann noch einiges vom Fachversand bestellen, und weg ist fast die gesamte Freizeit im März.

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Februar 2011: Der Offizielle Schritt

Februar 2011: Ich habe es getan: Ich bin Mietglied des Imkerbund 4040 Wahlscheid. Mitgliedsbeitrag ist gezahlt. Vorbereitungen für die Bienenhaltung laufen.

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21.7.2010 Prüfung

An einem lauen Sommertag auf der Veranda des Gut Melb der Uni Bonn wurde ich geprüft im Fach Bienenkunde. Nach mehreren praktischen Monntagnachmittagen, habe ich die Prüfung sehr erfolgreich bestanden. :-)

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Sommer 2010

Nun habe ich mich schon immerwieder mal für Imkerei interessiert. Diesen Sommer habe ich neben meiner Masterarbeit einfach das Bienenpraktikum an der Uni Bonn besucht und so viel wie möglich an Wissen über Bienen mitgenommen. Krönender Abschluss wird die offizielle Prüfung bei Prof. Wittmann und dem Uni-Imker Dete Papendick sein.

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